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Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa


Die Europäische Gemeinschaft verfolgt seit ihrer Gründung den Grundsatz der Gleichbehandlung von Frauen und Männern mit dem Ziel, Ungleichheiten zu beseitigen und die Gleichstellung in der gesamten Europäischen Gemeinschaft zu fördern. Neben Rechtsvorschriften umfasst die Gleichstellungspolitik der Europäischen Union gezielte Förderungsmaßnahmen in Form von Aktionsprogrammen.

 

In diesem Kontext initiierte der Landkreis Löbau-Zittau gemeinsam mit den Kooperationspartnern Landkreis Luban (Polen) und Kraj Liberec (Tschechien) das Projekt "Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa: Der Abwanderung entgegensteuern die Zuwanderung fördern", dessen Schirmherrschaft der Europaabgeordnete Jürgen Schröder übernahm. Die Projektumsetzung erfolgte in dem Zeitraum Dezember 2006 bis März 2008 durch die am Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal angesiedelte PONTES-Agentur.


Ziel des von der Europäischen Kommision geförderten Projektes war die Verankerung der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern als durchgängiges Leitprinzip in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa durch:

  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit
  • Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • grenzüberschreitende Vernetzung der Akteure
  • Initiierung einer euroregionalen Expertengruppe (EUREX) "Chancengleichheit"
  • Gender-Zertifizierung für Bildungseinrichtungen

Vier trinationale zielgruppenorientierte Netzwerke wurden innerhalb des Projektes konstituiert. Diese diskutierten über mögliche Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für eine chancengerechte Regionalentwicklung.

  • Frauen und Wirtschaft
  • Frauen und Politik
  • Frauen und Bildung
  • Männer und Familie
  • Gleichstellungsbeauftragte

Die innerhalb des Projektes erarbeiteten Ergebnisse und Lösungsansätze wurden in der "Marienthaler Erklärung" zusammengefasst, die zum Abschluss des Projektes den Präsidenten der Euroregion übergeben wurde. Die "Marienthaler Erklärung" bildet die Grundlage für eine weitere nachhaltige trinationale Zusammenarbeit. Die dazu notwendige Struktur wurde durch den Rat der Euroregion mit dem Beschluss zu Einrichtung einer EUREX "Chancengleichheit" geschaffen.


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Das Projekt fand im März 2008 seinen Abschluss, doch der begonnene Prozess für Chancengerechtigkeit in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa geht weiter. Wir freuen uns, wenn Sie die Arbeit in den Netzwerken mit gestalten und zum Gelingen des nachhaltigen Prozesses beitragen.

 

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.


Gefördert von der Europäischen Gemeinschaft - Aktionsprogramm der Gemeinschaft betreffend die Gemeinschaftsstrategie für die Gleistellung von Frauen und Männern (2001-2006). Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen spiegeln nicht unbedingt die Meinung oder Haltung der Europäischen Kommision wider.




Unsere trinationale Werbekampagne zur Chancengerechtigkeit





Marienthaler Erklärung

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Kontakt

Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal

PONTES-Agentur

St. Marienthal 10

02899 Ostritz

 

Tel.: +49 (0) 35823 77-252

Fax: +49 (0) 35823 77-250

Mail: pontes(at)ibz-marienthal.de